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<title>Klaus Ripp - Bürgermeister für Kerpen</title>
<link>http://www.kerpen-im-blick.de/</link>
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<language>de-de</language><item>
<title><![CDATA[Intweview mit Shopping News
]]></title>
<description><![CDATA[<h1>Intweview mit Shopping News
</h1><div><span><strong>Shopping News: Sie engagieren sich sehr aktiv in der Politik. Wie sind Sie zur Politik gekommen? Was reizt Sie an der Politik?</strong></span><span><span><br /><br /></span>Es macht mir seit jeher Spaß, meine Umgebung mit zu gestalten und mich für die Menschen, die hier leben, einzusetzen. In meinem Heimatort Blatzheim habe ich vor über 30 Jahren die Junge Union mit gegründet. Ich kann mich noch gut erinnern, dass wir uns damals für die Neugestaltung eines Spielplatzes eingesetzt haben. <span>&nbsp;</span></span><span><br /><br />Heute geht es in meiner politischen Arbeit um die Stadtentwicklung, um attraktive Zentren, um die Schaffung von Kindergartenplätzen für unter Dreijährige und von seniorengerechten Wohnungen. Stadtplanung, Haushalt und Jugend sind meine politischen Schwerpunkte.</span><span><strong><br /><br /><br />Shopping News: Was interessiert Sie neben der Politik?</strong></span><span><br /><br />Ich bin auf einem kleinen landwirtschaftlichen Betrieb groß geworden und arbeite heute noch gelegentlich im Garten. Wenn es die Zeit erlaubt fahre ich auch gerne eine Runde mit dem Traktor. Ich arbeite in meiner Freizeit außerdem in einigen Vereinen und bei der Kirche mit. Auch wenn ich in diesem Jahr 50 geworden bin: Die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen liegt mir immer noch sehr am Herzen. In diesem Sommer war ich mit einer Jugendgruppe in der Nähe von Hamburg und habe auch wieder die Ferienspiele für Kinder geleitet. </span><span><br /><br />Ich glaube, gerade als Politiker ist es wichtig, mit vielen unterschiedlichen Menschen zu tun zu haben. Dadurch wird man sensibel für die Probleme und Sorgen der Menschen, die man sonst gar nicht versteht.</span><span><br /><br /><strong><br />Shopping News: Welche Eigenschaften braucht ihrer Meinung nach ein Politiker?</strong></span><span><br /><br />Glaubwürdigkeit und Engagement für die Stadt und die Menschen, die hier leben, stehen für mich an vorderster Stelle. Man muss den Menschen Zuhören können und ihre Anliegen ernst nehmen. Außerdem sollte man als Politiker versuchen, Dinge gemeinsam mit den Bürgern umzusetzen – nicht über ihre Köpfe hinweg.</span><span><br /><br />Ich glaube, dass die Wähler genau diese Eigenschaften schätzen: Bei der letzten Kommunalwahl habe ich in meinem Heimatort immerhin 80% der Stimmen erzielt.</span><span><strong><br /><br /><br />Shopping News: Warum möchten Sie Bürgermeister der Stadt Kerpen werden?</strong></span><span><br /><br /></span><span>Seit 15 Jahren bin ich jetzt im Stadtrat aktiv und habe in dieser Zeit wechselnde</span><span> Mehrheiten und Verwaltungschefs erlebt. Kerpen hat in den vergangenen Jahren viele Chancen vertan und einige Entwicklungen – insbesondere bei der Stadtplanung – verschlafen. Als Bürgermeister möchte ich das Potenzial, das Kerpen zweifellos hat, nutzen, um aus Kerpen mehr zu machen und das Stadtbild positiv zu verändern.</span><span><strong><br /><br /><br />Shopping News: Wie beurteilen Sie die Einkaufssituation in Kerpen?</strong></span><span><br /><br /></span><span>Auch wenn es immer noch viele gut sortierte Einzelhandelsgeschäfte mit tollem Service gibt: Die Zentren haben in den letzten Jahren an Attraktivität verloren. Es fehlt in Kerpen z.B. ein Lebensmittelmarkt im Zentrum. Für die älteren Menschen reicht es einfach nicht, dass am Ortsrand auf der „grünen Wiese“ die Märkte vorhanden sind. Sie müssen ihre Einkäufe auch zu Fuß erledigen können.</span><span><br /><br /><br /><strong>Shopping News: Gibt es positive Entwicklungen?</strong></span><span><br /><br /></span><span>Das Fachmarktzentrum im Sindorfer Süden hat sich in den letzten Jahren sehr positiv entwickelt. Neben attraktiven Angeboten im Einzelhandel, in Dienstleistung und Gastronomie, freue ich mich auch über die gelungene Architektur der Gebäude.</span><span><br /><br />Ich habe kürzlich mit Ralf Schumacher gesprochen, der hier mit anderen in den letzten Jahren beträchtlich investiert hat. Ich bin fest davon überzeugt, dass eine solch positive Entwicklung damit zu tun hat, dass der Investor einen persönlichen Bezug zu Kerpen hat. So ein Modell muss in Kerpen Schule machen. Denn heimische Investoren legen in der Regel mehr Wert auf Qualität als anonyme Projektentwickler, die anschließend das Projekt an internationale Fonds verkaufen.</span><br /><br /><strong>Shopping News: Wie wollen Sie die Zentren stärken? </strong><span><br /><br />Zunächst müssen wir Gespräche mit den betroffenen Einzelhändlern, Eigentümern und Anliegern führen, um erste Ziele zu vereinbaren. Eine Umgestaltung darf nicht – wie es in der Hahnenstraße in Kerpen der Fall ist – über die Köpfe der Betroffenen hinweg entschieden werden. </span><span><br /><br />Ganz grundsätzlich muss es unser Ziel sein, die Aufenthaltsqualität in den Zentren zu verbessern: mit Bäumen und Blumenbeeten, mit Spielpunkten für Kinder, Sitzbänken aber auch Parkplätzen. Und natürlich müssen wir die bereits abgesprochene Nahversorgung mit Lebensmitteln vor Ort verbessern. Hier gibt es bei den Lebensmittelkonzernen bereits neue Konzepte, die wieder kleinere Märkte im Zentrum vorsehen. </span><span><strong><br /><br />Shopping News: Wie sehen Sie die Entwicklung von Kerpen? </strong></span><span><br /><br />Kerpen hat nach wie vor erhebliche Potenziale und Chancen. Durch eine nachhaltige Stadtplanung wird es gelingen, die Aufenthaltsqualität und die Nahversorgung in allen Stadtteilen zu verbessern. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf wird auch in Kerpen möglich sein. Die ältere Bevölkerung findet vor Ort seniorengerechte Wohnungen. Die Umsiedlung Manheims wird trotz mancher Umsetzungsschwierigkeiten gelingen. Die Belastungen durch die A4 und den näher gerückten Tagebau werden wir in den Griff bekommen. Die Haushaltsituation wird sich verbessern und das Rathaus wird sich zum bürgernahen Servicecenter weiterentwickeln. Gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Stadt Kerpen möchte ich als Bürgermeister diese Ziele verwirklichen.</span><span><strong><br /><br />Shopping News: Herr Ripp, wir bedanken uns für das Interview.</strong></span> </div>]]></description>
<link>http://www.kerpen-im-blick.de/nachgefragt/articles2/intweview-mit-shopping-news</link>
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<title><![CDATA[Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger]]></title>
<description><![CDATA[<h1>Interview mit dem Kölner Stadtanzeiger</h1><div> <strong>Herr Ripp, stellen Sie sich bitte kurz vor.</strong> &nbsp; <br /><br />Seit 15 Jahren engagiere ich mich im Stadtrat mit den Schwerpunkten Finanzen, Planung und Jugend. Ehrenamtlich bin ich zusätzlich in Vereinen sowie in der Kinder- und Jugendarbeit aktiv. Nach dem Studium der Mathematik und Betriebswirtschaftslehre arbeite ist seit über 20 Jahren als Diplom-Mathematiker in einem Versicherungskonzern in Bonn und bin dort in der EDV systemverantwortlich für die Auszahlung von Versicherungsleistungen. Ich bin ledig und im Sommer werde ich 50. Alt genug, um meine beruflichen und politischen Erfahrungen in das Bürgermeisteramt einzubringen, jung genug, um auch längerfristige Perspektiven der Stadtentwicklung zielführend und nachhaltig zu verfolgen. &nbsp; &nbsp; <br /><br /><strong>Wie wollen Sie die marode Haushaltslage der Stadt in den Griff kriegen? <br /> </strong><br /> Zunächst muss eine konsequente Sparsamkeit durchgesetzt werden, die von der Verwaltung vorgegeben wird. Bei Neubauten und in vielen anderen Bereichen muss der Standard gesenkt werden. Dies ist nach meiner Meinung ohne nennenswerten Qualitätsverlust noch machbar. Es muss bei Neubauten usw. nicht immer das mittlere bis obere Preissegment sein, sondern kann auch mal darunter liegen. Die Bevölkerung muss transparent und nachvollziehbar informiert werden, dass künftig nicht mehr alles Wünschenswerte auch gemacht werden kann. So würde jeder auch im privaten Bereich handeln, wenn er kein Geld hat. Verwaltungsabläufe müssen weiter optimiert, nicht unbedingt notwendige Aufgaben gestrichen werden, um dadurch durch Fluktuation Personal einzusparen. Eine weitere Erhöhung der Steuern ist nicht mehr zumutbar. &nbsp; &nbsp; <br /><br /><strong>Sollte sich die Stadt in den sozialen Brennpunkten – z.B. Buchenhöhe,&nbsp; Maastrichter Straße - mehr engagieren? <br /> </strong><br /> Die Stadt muss sich in den sozialen Brennpunkten mehr engagieren, damit die Probleme nicht noch größer werden. Mangelndes Sicherheitsgefühl, zunehmender Vandalismus müssen ernst genommen und bekämpft werden. Auf Drängen der CDU wurden bereits ein weiterer Streetworker, zusätzlicher Ordnungsdienst und das Quartiersprojekt in Horrem in die Wege geleitet. Hier muss sich Kerpen aber auch stärker um Landesmittel bemühen. Aus dem Landesprojekt „Soziale Stadt“ haben Nachbarkommunen etliche Millionen als Zuschuss für Quartiersprojekte bekommen. In Kerpen wurde die Beantragung der Mittel offensichtlich versäumt. &nbsp; &nbsp; <strong><br /><br />Wie sollte das Verhältnis der Stadt zum Braunkohleabbau, zu RWE und Umsiedlung sein? <br /> </strong><br /> Das Verhältnis würde ich mit „kritischer Partnerschaft“ umschreiben. Durch den näher rückenden Tagebau muten wir der betroffenen Bevölkerung Vieles zu. Die Begleitung der Baumaßnahmen muss intensiver erfolgen, um die Belastungen zu minimieren und die Betroffenen besser zu informieren. Der Verlust des Naherholungsgebietes bei Buir muss ausgeglichen werden. Hier sind noch viele Themen unzureichend bearbeitet. RWE darf sich nicht aus der Verantwortung ziehen. Die Planung der Umsiedlung Manheims muss weiter mit der Bevölkerung im Einklang erfolgen, damit der Ort nahezu geschlossen an den neuen Standort siedelt. &nbsp; &nbsp; <br /><br /><strong>Wie wollen Sie die Ortskerne stärken? <br /> </strong><br /> Zunächst sind gemeinsame Gespräche mit den jeweils betroffenen Einzelhändlern, Eigentümern und Anliegern zu führen und Ziele zu vereinbaren. Eine Umgestaltung darf nicht – wie es in der Hahnenstraße der Fall ist – über die Köpfe der Betroffenen hinweg entschieden werden. Bäume, Blumen, Spielpunkte für Kinder, Sitzbänke und Parkplätze in der richtigen Kombination müssen die Aufenthaltsqualität wesentlich verbessern. Unsere Partnerstadt St. Vith kann dabei Ideen liefern. Wesentlich zum Gelingen ist die Verbesserung der Nahversorgung in den Ortszentren. Hier gibt es bei den Lebensmittelkonzernen bereits neue Konzepte, die wieder kleinere Märkte im Zentrum vorsehen. Hier wird bereits erkannt, dass für die älter werdende Bevölkerung die Nahversorgung fußläufig erreicht werden muss. Hierfür müssen wir in Kerpen mit einer nachhaltigen und verlässlichen Stadtplanung den Weg ebnen. &nbsp; <strong><br /><br />Wie sehen Sie Kerpen in 20 Jahren?<br /><br /></strong>Durch eine nachhaltige Stadtplanung ist es gelungen, die Aufenthaltsqualität und die Nahversorgung in allen Stadtteilen zu verbessern. Die Umsiedlung Manheims ist trotz mancher Umsetzungsschwierigkeiten gelungen. Die Belastungen durch die verlegte A4 und den näher gerückten Tagebau sind glücklicherweise geringer als befürchtet. Die Umsetzung des Naherholungskonzeptes ist gelungen. Die Zeiten des Nothaushalts sind seit Jahren überwunden. Das Rathaus hat sich zum bürgernahen Servicecenter weiterentwickelt. Nach zweimaliger Wiederwahl habe ich eine wirtschaftlich gesunde Stadt übergeben. </div>]]></description>
<link>http://www.kerpen-im-blick.de/nachgefragt/articles2/interview-mit-dem-koelner-stadtanzeiger</link>
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<title><![CDATA[Michael Lueb ]]></title>
<description><![CDATA[<h1>Michael Lueb </h1><div> <span>Sehr geehrter Herr Ripp, </span> <span><br /><br />ich habe bei der Stadt nachgefragt, ob es nicht möglich sei, eine Bi- bzw. Multilingualität in den städtischen Kindergärten - zumindest teilweise -anzubieten. Dabei bin ich sehr auf Widerstand gestoßen, man habe zumindest in den nächsten Jahren keine Zeit, sich um so etwas zu kümmern. Man könne auch das vorhandene Personal nicht deswegen hinauswerfen und ersetzen.<span>&nbsp; </span>Könnte man denn nicht eine normale Fluktuation ausnutzen? Darüber hinaus habe ich vorgeschlagen, dass zunächst vielleicht einige Eltern mit finanziellem Spielraum im Rahmen eines 'Pilotprojektes' eine zusätzliche Kraft (Muttersprachlerin) für eine Fremdsprache finanzieren könnten bis sich die Möglichkeit für eine Ausdehnung des Projektes ergibt.<span>&nbsp; </span>Dies wurde heftig abgewehrt mit Hinweis auf Gleichbehandlung.<span>&nbsp; </span></span> <span>Ich kann mich mit der Devise 'Gleichbehandlung über Allem' unter Inkaufnahme von Stagnation und Nachteilen für unsere Kinder nicht abfinden.<br /><br />&nbsp;</span><span>Was würden Sie als Bürgermeister tun? </span> </div>]]></description>
<link>http://www.kerpen-im-blick.de/nachgefragt/articles2/michael-lueb</link>
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<title><![CDATA[Doris Lange,
Türnich ]]></title>
<description><![CDATA[<h1>Doris Lange,
Türnich </h1><div> Immer mehr Menschen arbeiten wie ich im Gewerbegebiet Türnich II und III, aber es gibt keine Möglichkeit, mit dem Bus den Arbeitsplatz zu erreichen. Kann man hier keine Anbindung schaffen? </div><div> Auch die CDU sieht den Bedarf für eine Busanbindung im Gewerbegebiet Türnich II und III. Daher haben wir schon seit langem Gespräche mit dem Kreis und der REVG gefordert, um die Möglichkeiten der Anbindung zu prüfen. &nbsp; Die Gewerbegebiete in Kerpen und Sindorf haben mittlerweile einen Anschluss an das Busnetz. Dies muss auch in Türnich gelingen. &nbsp; Die CDU hat nun die Einberufung des Arbeitskreises ÖPNV beantragt, um das Thema weiter voran zu bringen. </div>]]></description>
<link>http://www.kerpen-im-blick.de/nachgefragt/articles2/doris-langetuernich</link>
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<title><![CDATA[Interview mit der Onlinezeitung Rheinerft (OZRE)]]></title>
<description><![CDATA[<h1>Interview mit der Onlinezeitung Rheinerft (OZRE)</h1><div> <strong><span>Die Onlinezeitung Rheinerft (<a href="http://www.onlinezeitung-rheinerft.de/">www.onlinezeitung-rheinerft.de</a>) führte mit allen Kandidatinnen und Kandidaten um das Bürgermeisteramt in Kerpen ein Interview. Nachfolgend<span>&nbsp; </span>das Interview mit Klaus Ripp.</span></strong>&nbsp;<strong><span></span></strong><strong><span>Das Interview führte </span>Dr. Ernst Hoplitschek<span>&nbsp;</span></strong> <ol><li class="MsoNormal"><br /><strong><span></span></strong></li><li class="MsoNormal"><strong>OZRE: </strong><strong><span>Finden Sie es richtig, dass die Kommunalwahlen am 30. August 2009 stattfinden sollen und nicht zusammen mit der Bundestagswahl am 27. September 2009?</span></strong></li></ol><br />Klaus Ripp: <strong><span></span></strong>&nbsp;<span>Ich hätte es für besser gefunden, die Kommunalwahlen hätten mit der Europawahl stattfinden können. Das Gericht hat mit 4:3 anders entschieden; möglicherweise auch eine politisch motivierte Entscheidung, wenn man im Nachhinein erfährt, dass da auch Parteifunktionäre beteiligt waren. Insgesamt begrüße ich eine getrennte Wahl; Bundestagswahlen und Kommunalwahlen passen nicht zusammen. </span> <span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span> <ol><li class="MsoNormal"><br /><strong><span></span></strong></li><li class="MsoNormal"><strong>OZRE: </strong><strong><span>Was halten Sie vom Argument der Befürworter für eine getrennte Wahl, dass bei einer Zusammenlegung kommunale Themen in den Hintergrund treten würden?</span></strong></li><li class="MsoNormal"><strong><span><br /></span></strong></li></ol> Klaus Ripp: <strong><span></span></strong> <span></span><span>Dieses Argument kann ich nachvollziehen, weil alleine durch die Werbung in den Medien die Bundestagswahl eindeutig in den Vordergrund tritt. Kommunale Themen bekommen nicht mehr das Gewicht, das sie verdienen. <br /><br />Kommunalwahlen sind in erster Linie Persönlichkeitswahlen vor Ort; die<span>&nbsp; </span>Person wird gewählt, die sich vor Ort einsetzt und die sich um die Belange der Bürgerinnen und Bürger kümmert. Manchmal bekommen Personen 80 Prozent, obgleich die Partei nur ein Potential von 50 Prozent hat. <span>Dies würde bei der Bundestagswahl verwischt. </span></span> <span>&nbsp;</span> <span><br />&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span> <ol><li class="MsoNormal"><strong>OZRE: </strong><strong><span>Was sind Ihre persönlichen Beweggründe, sich für das Amt des Bürgermeisters in Kerpen zu bewerben?</span></strong></li></ol> <span><br /></span>Klaus Ripp: <strong><span></span></strong> <span></span><span>Ich bin jetzt 15 Jahre im Stadtrat aktiv und habe in dieser Zeit immer wechselnde Mehrheiten und wechselnde Verwaltungsführungen kennen gelernt. Kerpen hat m. E. einige Chancen vertan, besonders in der Stadtentwicklung; hier ist einiges falsch gelaufen, wenn man sich die Ortszentren ansieht, wie etwa die Hahnenstraße oder die „Neue Mitte“ in Sindorf. <br /><br />Andere Städte unserer Größenordnung haben mehr erreicht und da gibt es Nachholbedarf. Aus vielen Gesprächen weiß ich, wie sehr den Bürgerinnen und Bürgern ein freundliches Stadtbild am Herzen liegt, da muss viel mehr Wert darauf gelegt werden. Auch in anderen Bereichen haben wir Nachholbedarf; ich denke an die Betreuung von Kindern unter 3 Jahren oder die Einrichtung von seniorengerechten Wohnungen und Pflegeplätzen vor Ort.</span> <span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span>&nbsp; <span><br /></span>&nbsp;<span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span> <ol><li class="MsoNormal"><strong>OZRE: </strong><strong><span>Mit welchen Themen bestreiten Sie Ihren persönlichen Wahlkampf in Kerpen?</span></strong></li><li class="MsoNormal"><strong><span><br /></span></strong></li></ol> Klaus Ripp: <strong><span></span></strong> <span></span><span>Es sind fünf Themen, die ganz oben anstehen. Stadtentwicklung, Familienfreundlichkeit, sparsame Haushaltsführung, Stärkung des Ehrenamtes, Transparenz und Bürgerbeteiligung. <br /><br />Kerpen kann mehr, als in den letzten Jahren getan wurde. Ein paar Beispiele: </span> <span>&nbsp;</span> <span><br /><br />Stadtentwicklung: <span>Um die wichtigsten Projekte der Stadtentwicklung muss sich der Bürgermeister mehr kümmern.</span> Ich denke nur an den immer näher heranrückenden Braunkohletagebau, Verlegung der A4 und die Umsiedlung Manheims; kritisch ist auch die Einkaufssituation, die Entwicklung von Falder-Bürrig und gleichzeitig die Stärkung der Zentren sowie die Weiterentwicklung des Wirtschaftsstandortes Kerpen; die Toplage Kerpens muss noch besser genutzt werden. <span>Wir brauchen eine bessere Qualität in der Stadtentwicklung.</span></span> <span>&nbsp;</span> <span><br /><br />Die Vereinbarkeit von Beruf und Familie muss noch mehr in den Vordergrund gerückt werden. Man muss auch an den Bedarf der älteren Generation denken. </span> <span>&nbsp;</span> <br /><br /><span>Alle Planungen nützen aber nichts, wenn es uns nicht gelingt, Einnahmen und Ausgaben wieder in ein richtiges Verhältnis zu bringen. <span>Hier müssen wir neue Wege gehen. Das fängt z. B. beim Personal an. </span>Personalkosten steigen ständig. Hier wird heute gefragt: Welches Personal brauche ich, um die bestehenden Aufgaben zu bewältigen. Künftig muss es heißen: Welche Aufgaben kann ich mit dem bestehenden Personal bewältigen? Auch Standards können reduziert werden. Bei Projekten der Stadt, fragen die Bürgerinnen und Bürger immer wieder: Wie kann das nur so teuer sein? Hier ist mit Sicherheit noch Luft drin. </span> <span>&nbsp;</span> <span><br /><br />Aktivierung des Ehrenamtes: Hier hat Kerpen ein Potential, das ohne gleichen ist. Oder denken wir an Kerpener Unternehmen: Ein aktuelles Thema ist die Gestaltung und Pflege von Kreiseln. Hier könnte man doch etwas machen: Die Stadt spart Kosten und die Firmen haben eine kleine Werbemöglichkeit und die Bevölkerung hat einen wunderschön gestalteten Kreisel. Warum ist das bei uns noch nicht möglich? </span> <span>&nbsp;</span> <br /><br /><span>Insgesamt wünsche ich mir einen besseren Umgang zwischen Politik, Verwaltung und Bevölkerung. Transparenz darf nicht nur eine Worthülse sein, sondern muss auch gelebt werden. Entscheidungen sollen nicht über die Köpfe der Betroffenen hinweg gefällt werden, vielmehr müssen diese im Vorfeld mit einbezogen werden.</span> <span>&nbsp;</span> <span><br /></span>&nbsp;<span>&nbsp;</span> <ol><li class="MsoNormal"><strong>OZRE: </strong><strong><span>Das derzeit wichtigste städtebauliche Projekt in Kerpen ist das geplante Fachmarktzentrum auf dem Falder-Bürrig-Gelände. Was halten Sie von den kritischen Stimmen, die meinen, das Projekt „Falder Bürrig“ würde im Einzelhandel von Kerpen einen Verdrängungswettbewerb auslösen?</span></strong></li><li class="MsoNormal"><strong><span><br /></span></strong></li></ol> <strong>Klaus Ripp: <span></span><span></span></strong> <span>Sie wissen, ich gehöre zu den Kritikern des Projektes und genau aus diesem Grunde habe ich dieses Projekt bislang abgelehnt.<span>&nbsp; </span>Ich habe es abgelehnt, weil es nur zum Teil die Einkaufssituation verbessert, etwa durch die Ansiedlung eines großen Elektronikkonzerns. In den meisten Fällen sehe ich leider nur eine Verlagerung. Ich kann mir nicht vorstellen, dass auf kurzer Distanz zwei Bettenlager lange Bestand haben werden. Dies wird zu Leerstand führen. <br /><br />Man muss auch nochmals deutlich machen, dass die Beschlüsse nur eine Mehrheit bekommen haben, weil von der Bürgermeisterin zugesagt wurde, dass Kerpen keine Verluste durch die Grundstückgeschäfte, die unter ihrem Vorgänger gelaufen sind, entstehen. Wie sich mittlerweile gezeigt hat, ist dies nicht der Fall. Wäre das vorher bekannt gewesen, wäre die Entscheidung anders ausgegangen.</span> <span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span>&nbsp; <span><br /><br /></span> <ol><li class="MsoNormal"><strong>OZRE: </strong><strong><span>Zu den neuen Mietern auf „Falder-/Bürrig“ zählen OBI, SATURN, ROLLER, JUST FIT, PENNY, BURGER KING usw. Kritiker sagen, der damit einhergehende Kaufkraftabfluss würde in der Konsequenz den Leerstand von Verkaufsflächen in Kerpen noch verschärfen. Wenn die These stimmt, was muss getan werden?</span></strong></li><li class="MsoNormal"><strong><span><br /></span></strong></li></ol> <strong>Klaus Ripp:</strong> <strong><span></span></strong> <span></span><span>Unser Augenmerk gilt den Ortszentren. Hier muss auf Qualität im Einzelhandel und auf Aufenthaltsqualität geachtet werden. Statt Worten müssen jetzt Taten folgen. Aber dies muss im Einklang mit den Einzelhändlern erfolgen und nicht so, wie es derzeit in der Hahnenstraße in Kerpen abläuft. Seit vielen Jahren liegen die Pläne zur Umgestaltung vor, ohne dass die Anwohner informiert wurden. Das ist der falsche Weg. Stadtentwicklung kann nur gemeinsam mit den Betroffenen zum Ziel führen.</span> <span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span>&nbsp; <span><br /><br /></span> <ol><li class="MsoNormal"><strong>OZRE: </strong><strong><span>Stichwort Konjunkturpaket: Für was sollten diese Mittel in Kerpen primär zum Einsatz kommen?</span></strong></li><li class="MsoNormal"><strong><span><br /></span></strong></li></ol> K<strong>laus Ripp:</strong> <strong><span></span></strong> <span></span><span>Die Investitionen in Kindergärten und Schulen stehen für mich an erster Stelle. Konkret muss der Neubau des maroden Kindergartens in Türnich vorangetrieben werden und der Fehlbedarf in Horrem gedeckt werden. Die energetische Sanierung von Schulturnhallen, der Neubau einer Turnhalle für Mater Salvatoris und von Räumen für die OGS sind ebenfalls zu nennen. Bei der Förderung der Infrastruktur halte ich einen Verbesserung des Radwegenetzes und eine bessere Versorgung mit schnellem Internet für zukunftsweisend.</span> <span>&nbsp;</span>&nbsp; <span><br /><br /></span> <ol><li class="MsoNormal"><strong>OZRE: </strong><strong><span></span></strong> <span></span><strong><span>Manche sagen, die Abschaffung der früheren Stichwahlen sei ein Verlust der Demokratie, weil jetzt schon vor dem ersten Wahlgang „Vorab-Koalitionen“ geschlossen würden, zum Nachteil aller anderen Bewerber?</span></strong></li><li class="MsoNormal"><strong><span><br /></span></strong></li></ol> <strong>Klaus Ripp:</strong> <strong><span></span></strong> <span></span><span></span><strong><span></span></strong><span>Das ist eine schwierige Entscheidung. In Kerpen gibt es keine Vorabkoalition. Die Abschaffung der Stichwahl hat Für und Wider. Durch den Wegfall der Stichwahl kann es sein, dass zwei gute Personen sich gegenseitig neutralisieren und eine dritte Person gewählt wird, die eigentlich nicht gewollt ist. Das finde ich nicht in Ordnung. <span>&nbsp;</span><br /><br />Aber: Auch bei jeder Stadtratswahl ist das seit jeher der Fall. Denn auch dort zählt nur die einfache Mehrheit, auch dort kann jemand mit 25 Prozent ein Direktmandat erringen, den eigentlich die Mehrheit ablehnt. Die Vergangenheit hat auch gezeigt, dass die Wahlbeteiligung bei Durchführung der Stichwahl um 10 bis 15 Prozent niedriger ausfällt als im ersten Wahlgang. <span>Oft hatten die unterlegenen Bewerber bei der Hauptwahl mehr Stimmen erzielt als die Gewinner bei der Stichwahl. Hier nur eines von vielen Beispielen aus dem Jahre 2004: <span>&nbsp;</span></span>Im Kreis Wesel hat der SPD-Kandidat bei der Stichwahl etwa 60.000 Stimmen erzielt. Im ersten Wahlgang hatte die CDU-Bewerberin 28.000 Stimmen mehr. Wer hat nun eine höhere demokratische Legitimation? Der Kandidat mit 60.000 Stimmen in der Stichwahl oder die Kandidatin mit 88.000 Stimmen im ersten Wahlgang? </span> <span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span>&nbsp; <span><br /></span>&nbsp;<span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span> <ol><li class="MsoNormal"><strong>OZRE: </strong><strong><span>Wenn Sie die Wahl gewinnen würden, welches wären Ihre ersten politischen Themen, die Sie anpacken würden? </span></strong></li><li class="MsoNormal"><strong><span><br /></span></strong></li></ol> <strong>Klaus Ripp:</strong> <strong><span></span></strong> <span></span><span></span><span>Nach einem Wahlgewinn steht sofort der Haushalt 2010 auf der Tagesordnung. Hier müssen erste Schritte zur Haushaltskonsolidierung eingeleitet werden. Es müssen Gespräche folgen mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, mit Schulleiterinnen und Schulleitern und Leiterinnen von Kindergärten, <span>denn diese wissen am besten, wo noch Sparpotenziale liegen, ohne die Qualität zu mindern, oder wo überflüssige Arbeiten verrichtet werden, die letztlich niemanden nutzen, aber nur Kosten verursachen. </span></span> <span>&nbsp;</span> <span>Das zweite ist die bessere Einbindung der Bürgerinnen und Bürger im Vorfeld von Entscheidungen. So wie es in der Hahnenstraße gelaufen ist, gäbe es bei mir nicht. </span> <span>&nbsp;</span> <span>Auch die Beteiligung von Kindern und Jugendlichen muss verbessert werden. Andere Städte haben hier erfolgreiche Modelle vorzuweisen. </span> <span>&nbsp;</span> <span>Es wird die Einführung eines Beschwerdemanagements geben: Innerhalb von acht Tagen wird jeder wissen, wie es mit seinem Anliegen weitergeht. Regelmäßige Bürgersprechstunden vor Ort kommen hinzu, um sich auch um die Probleme vor Ort kümmern zu können. </span> <span>&nbsp;</span> <span>Die Stärkung des Ehrenamtes steht ebenfalls vorne an. Mir ist die Einführung eines Ehrenamtstages wichtig, um die Arbeit der Ehrenamtler zu würdigen und um andere anzuspornen, ebenfalls im Ehrenamt aktiv zu werden. </span> <span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span> <strong><span><br /><br /></span></strong><strong>OZRE: </strong><strong><span>Wagen Sie eine Prognose über Ihr persönliches Abschneiden bei den Wahlen zum Amte des Bürgermeisters?</span></strong> <span>&nbsp;</span> <br /><br /><strong>Klaus Ripp:</strong> <strong><span></span></strong> <span></span><span></span><span>Das ist spannend, es wird sicher ein knappes Ergebnis und ist möglicherweise auch von der konjunkturellen und der bundespolitischen Lage abhängig. Die Amtsinhaberin hat natürlich einen Amtsbonus, weil sie ganz legitim aus dem Amte heraus handeln kann, und dadurch bekannter ist, weil sie alle Veranstaltungen, Goldhochzeiten usw. besucht und die Zahl der eigenen Veranstaltungen rapide zunehmen, etwa die Zahl der Einweihungen; selbst aus der Verleihung von Teilnehmerurkunden für eine Schulung wird ein Pressetermin gemacht. <br /><br />Es ist meine Aufgabe, deutlich zu machen, dass sich die Aufgaben eines Bürgermeisters nicht auf die Repräsentation beschränken, sondern seit dem Wegfall des Stadtdirektors in erster Linie Verwaltungsführung und Weiterentwicklung der Stadt heißen. </span> <span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span> <strong><span><span>&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </span><br /><br /></span></strong><strong>OZRE: </strong><strong><span>Was machen Sie am 31. August 2009; dies ist ein Montag?</span></strong> <span>&nbsp;</span> <br /><strong><br />Klaus Ripp:</strong> <strong><span></span></strong> <span></span><span></span><span>Ich werde wie gewohnt, jeden Morgen nach Bonn zur Arbeit fahren und an diesem Montag werde ich in einem Gespräch mit meinem Arbeitgeber klären, wie der Übergang in der Firma bis zu meinem Amtsantritt in Kerpen geregelt werden kann.</span> <span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span> <span>&nbsp;</span> </div>]]></description>
<link>http://www.kerpen-im-blick.de/nachgefragt/articles2/interview-mit-der-onlinezeitung-rheinerft-ozre</link>
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<title><![CDATA[Interview mit Kerpen im Blick (Kib)]]></title>
<description><![CDATA[<h1>Interview mit Kerpen im Blick (Kib)</h1><div>Klaus Ripp engagiert sich seit vielen Jahren als Mitglied im Rat der Stadt Kerpen für die Belange der Bürger. Nun kandidiert der 49jährige Mathematiker aus Blatzheim für das Amt des Bürgermeisters. Kerpen im Blick (KiB) nahm dies zum Anlass, mit Klaus Ripp über seine Beweggründe und Ziele zu sprechen.<br /><br /><br /><strong>KiB: Herr Ripp, Sie kandidieren für das Amt des Bürgermeisters. Warum?</strong><br /><br />Ripp: Seit 15 Jahren bin ich nun im Stadtrat aktiv und habe in dieser Zeit wechselnde Mehrheiten und Verwaltungschefs erlebt. Kerpen hat in den vergangenen Jahren meines Erachtens viele Chancen vertan und einige Entwicklungen – insbesondere bei der Stadtentwicklung - verschlafen. Schauen Sie sich nur unsere „Ortszentren“ an, die Hahnenstraße oder die so genannten „Neue Mitte“ in Sindorf und vergleichen Sie deren Erscheinungsbild mit anderen Städten unserer Größenordnung. Da gibt es Einiges an Nachholbedarf! Aus den vielen Gesprächen mit Kerpener Bürgerinnen und Bürgen weiß ich, wie sehr ihnen ein freundliches Stadtbild am Herzen liegt. Als Bürgermeister möchte ich das Potenzial, das Kerpen zweifellos hat, nutzen, um aus Kerpen mehr zu machen und das Stadtbild positiv verändern. Aber auch in anderen Bereichen müssten wir deutlich weiter sein, wie bei der U3-Betreuung oder bei der Versorgung mit seniorengerechten Wohnungen und Pflegeplätzen.<br /><br /><br /><strong>KiB: Welche fachlichen und persönlichen Qualifikationen bringen Sie für dieses Amt mit?</strong><br /><br />Ripp: Ich habe Mathematik studiert und bin seit fast 25 Jahren für das EDV-System eines großen Versicherungskonzerns verantwortlich. Zu meinem täglichen Geschäft gehört es, zuzuhören, Probleme zu analysieren und mit Fachleuten Lösungen zu erarbeiten. In meinem Beruf muss ich täglich wichtige Entscheidungen treffen und bin es daher gewohnt, Verantwortung zu tragen. Auch weil über das von mir verantwortete Computer-Programm Summen ausgezahlt werden, die den Haushalt der Stadt Kerpen um ein Vielfaches übersteigen. <br />Natürlich kommt mir auch meine bisherige politische Erfahrung zu Gute, die ich als Ortsvorsteher, Planungsausschussvorsitzender oder Fraktionsvorsitzender sammeln konnte.<br /><br />Genau so wichtig wie die fachlichen Voraussetzungen, ist mir aber ein guter Kontakt zu den Bürgerinnen und Bürgern. Über meine ehrenamtlichen Tätigkeiten komme ich seit Jahren mit ganz unterschiedlichen Menschen zusammen, die mir erzählen, wo sie der Schuh drückt. Diese Nähe zu den Kerpenern, zu Kindern, Erwerbstätigen und Senioren, ist in der Politik unbedingt erforderlich, um die wirklichen Sorgen und Nöte der Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren. Ich glaube, die Bürgerinnen und Bürger, die mich kennen gelernt haben, wissen, dass ich ihre Probleme ernst nehme und mich parteiunabhängig darum kümmere. <br /><br /><strong>KiB: Was konkret würden Sie im Falle eines Wahlsiegs ändern?</strong><br /><br />Zunächst muss der Umgang zwischen Politik und Bevölkerung verbessert werden. Transparenz darf nicht nur eine Worthülse sein, sondern muss gelebt werden. Die Politik darf nicht über die Köpfe der Menschen hinweg entscheiden. Vielmehr müssen die Betroffenen bei Entscheidungen bereits im Vorfeld eingebunden und informiert werden bevor der Bagger vor der Tür steht. Als Ortsvorsteher praktiziere ich diesen Stil des Dialogs bereits seit 15 Jahren. Außerdem höre ich heute noch viel zu oft, dass Beschwerden oder Anregungen bei der Verwaltung eingereicht werden, darauf aber keine Rückmeldung erfolgt. Das muss schleunigst verbessert werden. <br /><br />Auch wenn ich zur CDU-Fraktion stehe, wird für mich als Bürgermeister nicht die Partei im Vordergrund stehen, sondern die Stadt und deren Einwohner. Als Bürgermeister muss ich mit allen Fraktionen kooperativ zusammenarbeiten. Ratsvertreter dürfen wichtige Entscheidungen nicht erst aus der Presse erfahren, sondern müssen in politische Entscheidungsprozesse integriert werden. Was aber nicht bedeutet, dass zukünftig Ratsvertreter mit Investoren verhandeln werden! So etwas ist und bleibt Aufgabe der Verwaltung.<br /><br /><br /><strong>KiB: Wie wollen Sie in diesen wirtschaftlich schwierigen Zeiten die Kaufkraft in Kerpen erhalten?</strong><br /><br />Leider waren bislang alle Versprechen, die Zentren zu stärken, kaum mehr als Lippenbekenntnisse. Wir müssen gemeinsam mit den Einzelhändlern daran arbeiten, den richtigen Gestaltungsrahmen&nbsp; zu bekommen. Das geht mit Sicherheit nicht so, dass man die Umgestaltung der Hahnenstraße plant, ohne die Anlieger zu beteiligen. Ich sehe nach wie vor eine Chance für die Zentren, denn die zunehmend ältere Bevölkerung wird eher den „Laden um die Ecke“ bevorzugen, als weite Fahrten auf sich zu nehmen. Auch aus sozialen Aspekten wird dieser „Laden um die Ecke“ zunehmend wichtiger: Hier kennt man die Wünsche der Kunden, hier trifft man den Nachbarn, erfährt Neuigkeiten aus dem Viertel und hält einen Plausch. So etwas ist gerade für ältere Menschen ungemein wichtig.<br /><br /><br /><strong>KiB: Was muss aus Ihrer Sicht getan werden, damit Kerpen ein wirtschaftlich interessanter Standort bleibt?</strong><br /><br />Bereits bestehende Arbeitsplätze müssen in Kerpen gehalten und neue Arbeits- und Ausbildungsplätze müssen geschaffen werden. Die günstige geografische Lage und die gute Verkehrsanbindung Kerpens bieten dazu ideale Voraussetzungen. Wir müssen uns außerdem zügig Gedanken machen, ob und wo neue Gewerbeflächen entwickelt werden können. <br /><br /><br /><strong>KiB: Die steigenden Energiekosten und Gebühren belasten sowohl Gewerbe als auch Konsumenten. Was kann auf kommunaler Ebene dagegen getan werden?</strong><br /><br />Das wirksamste Mittel ist die Reduzierung des Energieverbrauchs. Hier stellt sich die Frage nach energiesparenden Umbauten ebenso wie nach energiesparendem Verhalten. Alle städtischen Gebäude müssen dringend daraufhin untersucht werden, wo sich energiesparende Maßnahmen rechnen. Hier hängen wir seit Jahren hinterher. Darüber hinaus müssen wir Anreize schaffen, dass Nutzer von öffentlichen Gebäuden Energie sparen. Dies gilt für Licht, Heizung und Wasser sowie Müllvermeidung.<br /><br />Im weitesten Sinne gehört auch der Ausbau der Radwege oder die Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs dazu, um öfter mal das Auto stehen zu lassen. Es ist in diesem Zusammenhang schon erstaunlich, das ein Jahr nach dem Vorschlag für eine S- Bahn nach Kerpen, noch keine grundlegende Aussage dazu vorliegt, ob diese reine Utopie oder evtl. machbar ist.<br /><br /><br /><br /><strong>KiB: Die finanziellen Mittel der Stadt sind bekanntlich begrenzt. Wie wollen Sie die Haushaltslöcher stopfen?</strong><br /><br />Sie sprechen unsere größte Herausforderung für die Zukunft an. Wir haben eine eklatante Schieflage im Haushalt und einen hohen Schuldenstand. Im vorgelegten Haushalt ist keine Kehrtwende in Sicht. Im Gegenteil: Zunehmende soziale Probleme lassen eher noch höhere Ausgaben befürchten.<br /><br />Alle bisherigen Ansätze liefen darauf hinaus, Gebühren oder Steuern zu erhöhen. Dies hat die CDU zu Recht blockiert, denn die Belastungsgrenze der Bevölkerung ist erreicht. Hier müssen in allen Bereichen neue Wege gegangen werden. Zunächst muss überlegt werden, ob Aufgaben einfacher und kostengünstiger erledigt werden können. Ich habe den Eindruck, dass viele Leute bereit sind, mehr Verantwortung zu übernehmen, wenn man ihnen im Gegenzug auch mehr Entscheidungskompetenz überträgt. Um dies auszuloten stehen Gespräche mit Schulen, Kindergärten oder Vereinen an. Man spricht heute im „Neudeutsch“ von „Win-Win-Situationen“, die wir überall herstellen müssen.<br /><br />Es muss aber auch jeder Einzelne bereit sein, einen Beitrag zu leisten. Das fängt mit dem einfachen Beispiel an, eine weggeworfene Flasche selbst in den Container zu werfen, anstatt die Mitarbeiter der Stadtreinigung zu informieren. Wenn sich Verwaltung und Bevölkerung hier gegenseitig ergänzen, bekommen wir auch ein sauberes Stadtbild, ohne dass sich die Kosten erhöhen.<br /><br /><br /><strong>KiB: Stichwort Familienpolitik und Betreuungsangebote. Was sind Ihre Ziele auf diesem Gebiet? </strong><br /><br />Wir brauchen kurzfristig in allen Stadtteilen Plätze für die Betreuung der Unter-Dreijährigen. Hier muss schneller gehandelt werden als bisher. Seit Jahren ist bekannt, dass z.B. im Vogelruther Feld in Sindorf, in Blatzheim oder Horrem erhöhter Handlungsbedarf besteht, um den normalen Kindergartenbedarf zu decken. Schließlich wird Familienfreundlichkeit zunehmend auch zum Standortfaktor für die Wirtschaft. Das Ansehen Kerpens als familienfreundliche Stadt muss weiter verbessert werden.<br /><br /><br /><strong>KiB: Wie konkret soll die Integration ausländischer Bürger vorangeführt werden?</strong><br /><br />Die Sprachförderung ist hier an erster Stelle zu nennen. Außerdem möchte ich verstärkt gemeinsame „Feste der Kulturen“ anregen, um sich besser kennen zu lernen und gegenseitiges Verständnis und Vertrauen aufzubauen. Kulturelle und sportliche Begegnungen – am besten in Vereinen oder Initiativen – müssen intensiviert werden. Gemeinsam etwas zu tun, bringt mehr, als theoretisch übereinander zu reden.<br /><br /><br /><strong>KiB: Bleibt die Brauchtumspflege dabei nicht auf der Strecke?</strong><br /><br />Ganz im Gegenteil! Brauchtumspflege ist ein gutes Beispiel für Integration. Man sieht ja gerade jetzt im Karneval wie unser rheinisches Brauchtum Menschen integrieren kann. Das Lied der Bläck Fööss „Drink doch eine met“ ist ein Sinnbild dafür. Egal ob Neubürger, Ausländer oder Migrant, im Karneval feiern alle mit. Miteinander feiern baut in diesen Fällen ganz einfach Berührungsängste und letztlich auch Vorurteile ab.<br /><br /><br /><strong>KiB: Eine starke Gemeinschaft wächst aus der Eigeninitiative der Bürger. Wie kann diese angeregt und unterstützt werden?</strong><br /><br />Bürger müssen ermutigt werden, selbst Initiative zu ergreifen. Den Bürgern darf aber keine Wand aus Vorschriften und Paragraphen aufgebaut werden, so dass sie sofort den Mut verlieren. Es ist schon erstaunlich, was ich seit einem Jahr erlebe: Eltern wollen im Bereich, wo es keinen Spielplatz gibt, ein vorhandenes Spielgerät aufstellen. Es ist kaum zu glauben, was hier für bürokratische Hürden zu überwinden sind! Es ist die Aufgabe der Stadt, bei guten Ideen gemeinsam nach Realisierungsmöglichkeiten zu suchen, anstatt sofort Alles aufzulisten, warum es nicht funktionieren kann. Gesetze und Vorschriften bieten immer einen Spielraum. Und der muss genutzt werden.<br /><br /><br /><strong>KiB: Sind diese bürokratischen Hürden auch ein Hemmschuh für die Stärkung des Ehrenamts? </strong><br /><br />Ein Vereinsvorsitzender muss heute oft Anwalt, Steuerberater, Sozialarbeiter und Sicherheitsfachkraft in einer Person sein und wenn etwas schief geht, soll er auch noch dafür haften. Es verwundert nicht, dass immer weniger Bürgerinnen und Bürger diese Verantwortung tragen wollen. Das Ehrenamt soll aber Spaß machen. Hier müssen wir von der Stadt Wege suchen, wie wir Vereinfachungen und Hilfestellungen geben können. Außerdem müssen wir die ehrenamtliche Arbeit unserer Bürgerinnen und Bürger stärker als bisher würdigen, um auch andere zu ermutigen, aktiv zu werden.<br /><br /><br /><strong>KiB: Um Veränderungen in Bewegung zu bringen, benötigt es den Einsatz und die Überzeugung Vieler. Was kann denn der einzelne Kerpener Bürger tun, um Kerpen für die Zukunft zu stärken?</strong><br /><br />Die Bürgerinnen und Bürger sollten sich für das, was in ihrem Stadtteil und in Kerpen passiert, mehr interessieren. Schön wäre es, wenn noch mehr Menschen bereit wären, auch etwas für die Gemeinschaft zu tun.&nbsp; <br />Dabei ist es egal, ob man sich in einem Verein oder einer Initiative engagiert, ob eine Patenschaft für ein Grünbeet oder einen Spielplatz übernommen wird, ob jemand „Leihoma“ sein möchte oder Kinder und Jugendliche älteren Menschen etwas vorlesen oder beim Einkaufen helfen. Die Möglichkeiten sind schier unbegrenzt, die Gemeinschaft zu stärken oder das Stadtbild zu verschönern. Dazu braucht es nur einen kleinen Blumenkasten auf der Fensterbank und schon ist die Umgebung etwas freundlicher.<br /><br /><br /><strong>KiB: Wenn Ihre Vorstellungen und Wünsche für Kerpen Früchte tragen, was wird sich am Stadtbild ändern?</strong><br /><br />Kerpen wirkt freundlicher, einladender – beginnend an den Ortseingängen und endet zumindest in den größeren Ortsteilen in attraktiven Zentren, die wieder zum Aufenthalt einladen. Das „Geschäft um die Ecke“ ist auch für Seniorinnen und Senioren wieder zu Fuß erreichbar.<br /><br /><br /><strong>KiB: Wie vereinbaren Sie Beruf, Politik und Ehrenamt und dann auch noch Wahlkampf?</strong><br /><br />Dass wird zunehmend schwieriger. Für meine politische Arbeit werde ich nicht freigestellt. Ich habe aber den Vorteil, mir meine Arbeitszeit in Bonn sehr flexibel einteilen zu können, so dass ich auch zwischendurch Termine vor Ort wahrnehmen kann. Faktisch wirkt sich das letztlich so aus, als ob ich zwei Hauptberufe hätte. Die Nächte und Wochenenden sind also meistens recht kurz. Aber das sehe ich nicht als Stress, denn es macht mir Freude, mich für die Stadt einzusetzen und mich um Probleme zu kümmern.<br /><br /><br /><strong>KiB: Was machen Sie mit Ihrem Beruf, wenn Sie gewählt werden?</strong><br /><br />Ich muss meine bisherige Arbeitsstelle kündigen. Anders als im öffentlichen Dienst oder bei vergleichbaren Arbeitgebern werde ich nicht beurlaubt. Natürlich ist das ein Risiko, aber zugleich auch Verpflichtung, meine Arbeit so zu machen, dass ich beim nächsten Mal wiedergewählt werde. <br /><br /><strong>KiB: Vielen Dank für das Gespräch!</strong></div>]]></description>
<link>http://www.kerpen-im-blick.de/nachgefragt/articles2/interview-mit-kerpen-im-blick-kib</link>
</item>
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<title><![CDATA[Ich möchte gerne einmal eine genaue Info über die
jetzige Bäderproblematik, speziell Hallenbad Kerpen, bekommen. Das
Investitionspaket der Bundesregierung stellt Mittel für die Sanierung von
Sportstätten zur Verfügung. Kommt die Stadt Kerpen in den Genuss solcher
Gelder?  Wie werden Sie verwendet? In Kerpen hält sich zur Zeit
alles bedeckt was den Neubau des Hallenbades mit der Umsiedlung von Manheim
betrifft. Es besteht ja auch hierüber ein Ratsbeschluss zwecks Neubaus des Hallenbads
Kerpen um den erforderlichen Schulbetrieb aufrecht zu erhalten. Nun ist mir
bekannt geworden, dass man angeblich diesen Ratsbeschluss der Stadt Kerpen
auf&nbsp; "Eis" gelegt haben soll.
Ich würde außerdem gerne wissen, wie eine eventuelle Zeitplanung aussieht.  ]]></title>
<description><![CDATA[<h2> <span>Uwe Paffenholz, </span> <span>stellv. Vorsitzender des Kreisschwimmverbandes </span></h2><h1>Ich möchte gerne einmal eine genaue Info über die
jetzige Bäderproblematik, speziell Hallenbad Kerpen, bekommen. Das
Investitionspaket der Bundesregierung stellt Mittel für die Sanierung von
Sportstätten zur Verfügung. Kommt die Stadt Kerpen in den Genuss solcher
Gelder?  Wie werden Sie verwendet? In Kerpen hält sich zur Zeit
alles bedeckt was den Neubau des Hallenbades mit der Umsiedlung von Manheim
betrifft. Es besteht ja auch hierüber ein Ratsbeschluss zwecks Neubaus des Hallenbads
Kerpen um den erforderlichen Schulbetrieb aufrecht zu erhalten. Nun ist mir
bekannt geworden, dass man angeblich diesen Ratsbeschluss der Stadt Kerpen
auf&nbsp; "Eis" gelegt haben soll.
Ich würde außerdem gerne wissen, wie eine eventuelle Zeitplanung aussieht.  </h1><div> <span>Die Diskussion über ein neues Schul- und Vereinsbad ist in der Tat auf „Eis“ gelegt worden, um die Standortfindung von Manheim-neu nicht zu beeinflussen. Da der Standtort mittlerweile feststeht und auch die Probleme im Hallenbad Kerpen größer werden, sollte die Planung wieder aufgenommen werden. </span> <span>&nbsp;</span> <span><br /><br />Fest steht, dass mit der Erftlagune alleine der notwendige Schulbetrieb nicht aufrecht zu erhalten ist. Außerdem möchte ich, dass auch die Kerpener Vereine weiterhin attraktive Schwimmangebote für die Bevölkerung machen können, denn die Förderung des Schwimmens ist besonders wichtig. </span> <span>&nbsp;</span> <br /><br /><span>Für mich ist jetzt der richtige Zeitpunkt, gemeinsam mit den Schulen und Vereinen, ein neues Bad zu planen und die optimale Ausstattung und den optimalen Standort zu finden, wobei die Ausstattung auch die kritische Haushaltslage berücksichtigen muss. Noch kann man diese Planung in Ruhe betreiben, denn noch funktionieren das Schul- und Vereinsschwimmen mit den beiden Hallenbädern in Kerpen und Manheim. Das kann sich aber jederzeit ändern, wenn man die marode Technik in Kerpen kennt. Und für diesen Fall müssen abgestimmte Pläne vorhanden sein.</span> <span>&nbsp;</span> <span><br /><br />Wie in Kerpen die Fördermittel aus dem Konjunkturprogramm genutzt werden, steht noch nicht konkret fest, da die genauen Verwendungsrichtlinien vom Land noch nicht verabschiedet. Hierüber soll auch im Stadtrat am 28. April diskutiert werden. Es muss auch geprüft werden ob andere Förderprogramme für ein neues Schul- und Vereinsbad genutzt werden können und wie sich die Entschädigung für das Manheimer Hallenbad auswirkt.</span> <span>&nbsp;</span> <br /><br /><span>Ich habe einen Antrag gestellt, die notwendige Diskussion über die Thematik mit allen Betroffenen aufzunehmen, um hier Klarheit zu erzielen.</span> <span></span></div>]]></description>
<link>http://www.kerpen-im-blick.de/nachgefragt/articles2/ich-moechte-gerne-einmal-eine-genaue-info-ueber-diejetzige-baederproblematik</link>
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<title><![CDATA[Frage]]></title>
<description><![CDATA[<h2>Claudia Riffeler<br /></h2><h1>Frage</h1>]]></description>
<link>http://www.kerpen-im-blick.de/nachgefragt/articles2/frage</link>
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