Michael Lueb
15.08.2009
Ich habe bei der
Stadt nachgefragt, ob es nicht möglich sei, eine Bi- bzw.
Multilingualität in den städtischen Kindergärten - zumindest teilweise
-anzubieten. Dabei bin ich sehr auf Widerstand gestoßen, man habe
zumindest in den nächsten Jahren keine Zeit, sich um so etwas zu
kümmern. Man könne auch das vorhandene Personal nicht deswegen
hinauswerfen und ersetzen. Könnte man denn nicht eine
normale Fluktuation ausnutzen? Darüber hinaus habe ich vorgeschlagen,
dass zunächst vielleicht einige Eltern mit finanziellem Spielraum im
Rahmen eines 'Pilotprojektes' eine zusätzliche Kraft
(Muttersprachlerin) für eine Fremdsprache finanzieren könnten bis sich
die Möglichkeit für eine Ausdehnung des Projektes ergibt. Dies wurde heftig abgewehrt mit Hinweis auf Gleichbehandlung. Ich
kann mich mit der Devise 'Gleichbehandlung über Allem' unter
Inkaufnahme von Stagnation und Nachteilen für unsere Kinder nicht
abfinden.
Was würden Sie als Bürgermeister tun?
Mich wundert die von Ihnen geschilderte schroffe Ablehnung der Verwaltung, vor allem das Argument „man wolle vorhandenes Personal nicht hinauswerfen“. Dies wäre auch nicht erforderlich, denn gerade in letzter Zeit ist sehr viel neues Personal eingestellt worden und die Fluktuation ist teilweise hoch. Ich kenne auch Kindergärten in kirchlicher Trägerschaft, in denen solche Angebote erfolgreich in der Vergangenheit gemacht wurden. Nach Übernahme durch die Stadt Kerpen war das dann nicht mehr möglich. Hierin sehe ich auch eine „übertriebene Gleichmacherei“. Die einzelnen Kindergärten müssen in Zukunft mehr Entscheidungsfreiheit bekommen, um selbst – unter Einbeziehung des Kindergartenrates – zu bestimmen, ob und wie solche Kurse machbar und finanzierbar sind. Und hier engagierte Eltern mit einzubeziehen ist ideal.
Doris Lange, Türnich
12.06.2009Immer mehr Menschen arbeiten wie ich im Gewerbegebiet Türnich II und III, aber es gibt keine Möglichkeit, mit dem Bus den Arbeitsplatz zu erreichen. Kann man hier keine Anbindung schaffen?
Auch die CDU sieht den Bedarf für eine Busanbindung im Gewerbegebiet Türnich II und III. Daher haben wir schon seit langem Gespräche mit dem Kreis und der REVG gefordert, um die Möglichkeiten der Anbindung zu prüfen. Die Gewerbegebiete in Kerpen und Sindorf haben mittlerweile einen Anschluss an das Busnetz. Dies muss auch in Türnich gelingen. Die CDU hat nun die Einberufung des Arbeitskreises ÖPNV beantragt, um das Thema weiter voran zu bringen.
Uwe Paffenholz, stellv. Vorsitzender des Kreisschwimmverbandes
22.03.2009Ich möchte gerne einmal eine genaue Info über die jetzige Bäderproblematik, speziell Hallenbad Kerpen, bekommen. Das Investitionspaket der Bundesregierung stellt Mittel für die Sanierung von Sportstätten zur Verfügung. Kommt die Stadt Kerpen in den Genuss solcher Gelder? Wie werden Sie verwendet? In Kerpen hält sich zur Zeit alles bedeckt was den Neubau des Hallenbades mit der Umsiedlung von Manheim betrifft. Es besteht ja auch hierüber ein Ratsbeschluss zwecks Neubaus des Hallenbads Kerpen um den erforderlichen Schulbetrieb aufrecht zu erhalten. Nun ist mir bekannt geworden, dass man angeblich diesen Ratsbeschluss der Stadt Kerpen auf "Eis" gelegt haben soll. Ich würde außerdem gerne wissen, wie eine eventuelle Zeitplanung aussieht.
Die Diskussion über ein neues Schul- und Vereinsbad ist in der Tat auf „Eis“ gelegt worden, um die Standortfindung von Manheim-neu nicht zu beeinflussen. Da der Standort mittlerweile feststeht und auch die Probleme im Hallenbad Kerpen größer werden, sollte die Planung wieder aufgenommen werden.
Fest steht, dass mit der Erftlagune alleine der notwendige Schulbetrieb nicht aufrecht zu erhalten ist. Außerdem möchte ich, dass auch die Kerpener Vereine weiterhin attraktive Schwimmangebote für die Bevölkerung machen können, denn die Förderung des Schwimmens ist besonders wichtig.
Für mich ist jetzt der richtige Zeitpunkt, gemeinsam mit den Schulen und Vereinen, ein neues Bad zu planen und die optimale Ausstattung und den optimalen Standort zu finden, wobei die Ausstattung auch die kritische Haushaltslage berücksichtigen muss. Noch kann man diese Planung in Ruhe betreiben, denn noch funktionieren das Schul- und Vereinsschwimmen mit den beiden Hallenbädern in Kerpen und Manheim. Das kann sich aber jederzeit ändern, wenn man die marode Technik in Kerpen kennt. Und für diesen Fall müssen abgestimmte Pläne vorhanden sein.
Wie in Kerpen die Fördermittel aus dem Konjunkturprogramm genutzt werden, steht noch nicht konkret fest, da die genauen Verwendungsrichtlinien vom Land noch nicht verabschiedet. Hierüber soll auch im Stadtrat am 28. April diskutiert werden. Es muss auch geprüft werden ob andere Förderprogramme für ein neues Schul- und Vereinsbad genutzt werden können und wie sich die Entschädigung für das Manheimer Hallenbad auswirkt.
Ich habe einen Antrag gestellt, die notwendige Diskussion über die Thematik mit allen Betroffenen aufzunehmen, um hier Klarheit zu erzielen.
Fest steht, dass mit der Erftlagune alleine der notwendige Schulbetrieb nicht aufrecht zu erhalten ist. Außerdem möchte ich, dass auch die Kerpener Vereine weiterhin attraktive Schwimmangebote für die Bevölkerung machen können, denn die Förderung des Schwimmens ist besonders wichtig.
Für mich ist jetzt der richtige Zeitpunkt, gemeinsam mit den Schulen und Vereinen, ein neues Bad zu planen und die optimale Ausstattung und den optimalen Standort zu finden, wobei die Ausstattung auch die kritische Haushaltslage berücksichtigen muss. Noch kann man diese Planung in Ruhe betreiben, denn noch funktionieren das Schul- und Vereinsschwimmen mit den beiden Hallenbädern in Kerpen und Manheim. Das kann sich aber jederzeit ändern, wenn man die marode Technik in Kerpen kennt. Und für diesen Fall müssen abgestimmte Pläne vorhanden sein.
Wie in Kerpen die Fördermittel aus dem Konjunkturprogramm genutzt werden, steht noch nicht konkret fest, da die genauen Verwendungsrichtlinien vom Land noch nicht verabschiedet. Hierüber soll auch im Stadtrat am 28. April diskutiert werden. Es muss auch geprüft werden ob andere Förderprogramme für ein neues Schul- und Vereinsbad genutzt werden können und wie sich die Entschädigung für das Manheimer Hallenbad auswirkt.
Ich habe einen Antrag gestellt, die notwendige Diskussion über die Thematik mit allen Betroffenen aufzunehmen, um hier Klarheit zu erzielen.
Eltern des Kindergartens Plantanenallee
24.02.2009Als Eltern möchten wir Sie bitten, der Beseitigung der Geruchsbelästigung, der unsere Kinder alltäglich im Kindergarten Platanenallee ausgesetzt sind, nachzugehen und dafür zu sorgen, dass diese beseitigt wird. Es kann nicht sein, dass unsere Kinder täglich mit einem muffigen Geruch nach altem verschimmeltem Keller nach Hause kommen, unabhängig davon, ob dieses gesundheitsschädlich ist oder nicht.
Im letzten Jugendhilfeausschuss wurde das Thema auf Antrag von Ortsvorsteher Wolfgang Zimball bereits diskutiert. Glücklicherweise liegen keine gesundheitsschädlichen Gefahren vor, wie die Verwaltung mitgeteilt hat, aber die Situation ist dennoch nicht zufriedenstellend. Mit Wolfgang Zimball habe ich daher bereits abgesprochen, dass wir erneut die Verwaltung bitten, die Situation im Kindergarten zu verbessern. Dies soll auch nochmals Thema im nächsten Jugendhilfeausschuss am 5. März sein. Im Rahmen der Konjunkturförderung möchten wir einen Neubau des Kindergartens ermöglichen.
