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Förderung des Mittelstands – Keine Aufträge mehr an Generalunternehmen

Der Haupt- und Finanzausschuss folgte nun dem Antrag der CDU-Fraktion und beschloss, künftig Neubaumaßnahmen wie etwa Kindergärten oder Schulen nicht mehr an Generalunternehmen zu vergeben, sondern die Gewerke einzeln auszuschreiben.  

CDU Fraktionschef Klaus Ripp sieht darin auch eine Möglichkeit, die örtlichen Handwerksbetriebe zu stärken, die nun eher in der Lage sind, sich an Ausschreibungen zu beteiligen.  

In den letzten Jahren wurden viele Bauaufträge etwa die Neubauten der Offenen Ganztagsschule an Generealunternehmen vergeben. Die städtischen oder regionalen Handwerksunternehmen gingen so oft leer aus.  

„Dabei ist es gerade der örtliche Mittelstand, der viele Arbeits- und Ausbildungsplätze zur Verfügung stellt, wie im Frühjahr bei der Ausbildungsplatzbörse in der Gesamtschule gezeigt wurde“, so Ripp. „Die Einzelvergabe bietet zudem, wie der Bundesrechnungshof festgestellt hat, eine bessere Wirtschaftlichkeit. Werden Teilaufträge vergeben, wird in der Regel die Wirtschaftlichkeit der öffentlichen Auftragsvergabe durch eine größere Wettbewerbsintensität verbessert.“  

Bei der Einzelvergabe besteht für die Stadt zudem ein geringeres finanzielles Risiko als bei einer Vergabe an ein Generalunternehmen. Wird der Generalunternehmer insolvent, drohen erhebliche Probleme für das gesamte Bauvorhaben und die Gesamtfertigstellung ist gefährdet, wie es zuletzt beim Bau der OGS an der evangelischen Grundschule der Fall war.
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